Wenn es auf Social Media still wird
- irialacarta1
- 15. März
- 2 Min. Lesezeit

In den letzten Wochen habe ich eine Frage tatsächlich mehrmals bekommen:
„Ist alles in Ordnung mit dir? Man sieht dich gar nicht mehr online.“
Da musste ich ein wenig schmunzeln. Es zeigt, wie selbstverständlich Social Media inzwischen in unseren Alltag gehört. Wenn jemand eine Zeit lang nichts postet, fällt das auf. Und manchmal macht man sich sogar Sorgen.
Also zuerst einmal zur Entwarnung:
Mir geht es gut. Sehr gut sogar.
Im Dezember und Januar hatte ich längere Ferien. Für mich war schnell klar, dass ich diese Zeit bewusst etwas anders verbringen möchte. Weniger Handy, weniger Bildschirm, mehr Familienzeit. Wenn man das Handy öfter zur Seite legt, passiert automatisch auch etwas anderes: Social Media rückt in den Hintergrund.
Eigentlich hatte ich nach den Ferien vor, wieder regelmässiger online aktiv zu sein. Doch wie das Leben manchmal so spielt, bleiben Pläne eben Pläne.
Als Mama von zwei bald jugendlichen Kindern, als Ehefrau, Tochter, Schwester, Freundin und Führungskraft gibt es immer wieder Phasen, in denen das echte Leben einfach mehr Aufmerksamkeit braucht. Genau so eine Phase hatten wir gerade.
Meine Familie hat mich mehr gebraucht. Gleichzeitig haben wir ein paar kleine private Projekte umgesetzt. Wir haben ein Schlafzimmer neu gestaltet, ausgemistet und uns mit neuen Hobbys beschäftigt. Nichts Weltbewegendes, aber genau die Art von Dingen, die Zeit brauchen und gleichzeitig unglaublich gut tun.
Und weil auch mein Tag nur 24 Stunden hat, musste etwas anderes dafür Platz machen. In diesem Fall war es Social Media. Manchmal ist das Leben ausserhalb des Bildschirms einfach wichtiger. Und ehrlich gesagt habe ich diese ruhigere Zeit sehr genossen.
Inzwischen hat sich wieder etwas mehr Alltag eingespielt. Die Projekte zu Hause sind umgesetzt, es ist wieder mehr Ruhe eingekehrt und ich spüre, dass wieder Raum für neue Ideen entsteht.
Und genau darauf freue ich mich.
Auf Dinge, die ich umsetzen möchte. Auf meine Aktivitäten online.
Auf Projekte, die schon länger in meinem Kopf herumspuken.
Und darauf, hier und da wieder mehr Einblicke zu teilen.
Also falls du dich gefragt hast, warum es hier eine Zeit lang still war: Das war der Grund.


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